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Kinder- und Jugendmedizin | Neonatologie
Kinderkardiologie | Angeborene Herzfehler
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Herzgeräusche bei Kindern

Als Kinderkardiologen sind wir auf die Abklärung von Herzgeräuschen spezialisiert

Wurde bei Ihrem Kind ein Herzgeräusch festgestellt, wird häufig eine kardiologische Untersuchung zur weiteren Abklärung empfohlen. Die Entscheidung hierzu trifft meist Ihr behandelnder Kinderarzt, der Ihnen dann eine Überweisung in die unserer Kinderkardiologie ausstellt.

 

Wichtig für Sie als Eltern: die allermeisten neu aufgetretenen Herzgeräusche haben keine gesundheitlichen Auswirkungen. Es gibt Schätzungen, dass mehr als jedes zweite Kind ein harmloses Herzgeräusch im Verlauf der Kindheit entwickelt. Ursachen für diese Geräusche sind z. B. sogenannten Sehenfäden (harmlose Muskelstränge in der linken Hauptkammer) oder Verwirbelungen des strömenden Blutes.

 

Häufig werden die Geräusche erstmals während eines fieberhaften Infektes festgestellt; dies liegt an dem dann erhöhten Herzschlages der zu einem schneller Blutfluss führt.

 

In der Medizin werden die nicht krankhaften Geräusche als akzidentell oder funktionell bezeichnet; meist verschwinden sie im weiteren Wachstum auch wieder.

 

Auch wenn erfahrene Kinderärzte oft sehr gut abschätzen können, ob ein Herzgeräusch harmlos ist, kann eine Unterscheidung von krankhaften Tönen aufgrund eines ‚echten‘ Herzfehler durch alleiniges Abhorchen nicht sicher erfolgen. Ein echter Herzfehler (z.B. ein Loch in der Vorhof- oder Kammertrennwand oder ein Klappenfehler) findet sich aber lediglich bei etwa jedem hundertsten Kind. Sie sollten also vor der Untersuchung nicht allzu beunruhigt sein, insbesondere, wenn sich Ihr Kind bisher normal entwickelt hat.

 

Mit einer Herz-Ultraschalluntersuchung (Echokardiographie) lassen sich die einzelnen Strukturen des Herzens und deren Funktion in Echtzeit und mit hoher Detail-Genauigkeit darstellen. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und ohne schädliche Röntgenstrahlen und liefert sofort ein sicheres Ergebnis. Zeigt sich ein Normalbefund ist in der Regel keine weitere Kontrolle mehr erforderlich. Bei Säuglingen und bei schwierigen Untersuchungsbedingungen (z.B. ängstliches Kind) wird oft - auch wenn alles normal erscheint - eine zweite Kontrolle zu einem späteren Zeitpunkt notwendig.

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